"Der Ball ist mein bester Freund."

Adthe, Spieler Harras Bulls

"Fußball ist eine eigene Sprache. Sie funktioniert ohne Worte"

Rüdiger Heid, Leitung "buntkicktgut"

"Der Spaß am Spiel das ist das wichtigste beim Fußball."

Steven – Harras Bulls

"Buntkicktgut leistet großartige Integrationsarbeit"

Uli Hoeneß – Präsident FC Bayern

"Weiß kickt gut, Schwarz kickt gut, Bunt kickt am besten."

Anif – Schiedsrichter bkg

"buntkicktgut ist gelebte Integration."

Dr. Theodor Weimer - Vorstandssprecher HypoVereinsbank

"Ich habe vor niemanden Angst, respektiere aber jeden"

Guus Hiddink

"Wir sind ein Team, wir gewinnen zusammen und verlieren zusammen."

Yasin – FC Brankos

"Das ist doch besser als irgendetwas Schlimmes zu machen, oder?"

Ardelan – Schiedsrichter bkg

"Der Ball ist die wichtigste Erfindung der Menschheit."

Sergio Zarate – ehem. argent. Fußballspieler

"buntkicktgut setzt sich mit beispielhaftem Erfolg für Toleranz ein."

Christian Ude – OB München

"Wir unterstützen den gewaltpräventiven Ansatz von buntkicktgut sehr gerne"

Dr. Rainer Koch – Präsident BFV

"Jugendliche lernen auf sportliche Weise den integrativen Grundgedanken von buntkicktgut kennen."

ehem. Bundespräsident Johannes Rau †2006

buntkicktgut
  • wird veranstaltet unter dem Dach der

    Initiativgruppe e.V.
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Meilensteine des organisierten Straßenfußball

 

 

 

 

 

Die Anfänge 1995-1998 

 

 

 

Dez. 1995


 

Gründung der Harras Bulls


Mit dem Abkommen von Dayton (USA) wird formell der Bosnien-Konflikt beendet. Über 30.000 Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien leben zu diesem Zeitpunkt in München. Viele davon sind untergebracht in etwa 50 städtischen und staatlichen Gemeinschaftsunterkünften.

In der städtischen Gemeinschaftsunterkunft (GU) für Bürgerkriegsflüchtlinge und Asylbewerber in der Bodenehrstrasse am Harras im Münchner Stadtteil Sendling wird von Hans-Peter Niessner und Rüdiger Heid das Fußball-Team „Harras Bulls“ gegründet um damit vor allem Jugendlichen einen Raum für die Entwicklung von Identität, Gemeinschaftsgefühl und sinnvoller Freizeitbeschäftigung zu schaffen. Es ist der leise Beginn einer zu diesem Moment nicht erahnten Erfolgsgeschichte. Die ersten in grün-gelb gehaltenen Trikots begründen die bis heute gültigen Symbolfarben.

 
       

1996

Spiele und Turniere für Teams aus Flüchtlingsheimen

Im Verlauf des Jahres 1996 werden einzelne Turniere in verschiedenen Flüchtlingsunterkünften Münchens für Jugendliche und Erwachsene organisiert. Memo Arikan, in der Gemeinschaftsunterkunft Weiglstrasse in Münchner Stadtteil Neuhausen tätig, setzt ebenfalls den Fußball für die Integration und das Gemeinschaftsgefühl der Jugendlichen ein. Häufig spontan werden Spiele zwischen den beiden Einrichtungen vereinbart und ausgetragen. Zunehmend wird die Bedeutung des Teamkonzepts für die Arbeit vor allem mit den 12-16 jährigen Jugendlichen deutlich.

 
       

Herbst 1996

Idee einer Liga entsteht

Die Jugendlichen aus den beiden Flüchtlingsheimen am Harras und der Weiglstrasse suchen den Wettbewerb, wollen nicht nur immer gegeneinander antreten. Memo Arikan diskutiert mit Rüdiger Heid die Idee, eine Jugend-Liga für alle Gemeinschaftsunterkünfte anzubieten und zu organisieren.

 
       

Dez. 1996

Ausschreibung zur Liga-Anmeldung

Alle städtischen Gemeinschaftsunterkünfte werden eingeladen, Teams für Teilnehmer bis 14 Jahre für eine Liga anzumelden, die im Januar 1997 starten soll. Aus den beiden Gründungseinrichtungen und aus sechs weiteren Heimen kommen Teams zustande. Memo Arikan hat sich beim Schulamt um eine Schulsporthalle in Neuhausen bemüht und bewilligt bekommen.

 
       

Jan. 1997

Liga wird nach erstem Spieltag wieder eingestellt

Erster Spieltag in der Sporthalle der Grundschule Blutenburgstrasse mit sechs Teams. Die Kinder und Jugendlichen der teilnehmenden Teams halten sich nicht an die Hausordnung, der Hausmeister beschwert sich bei der Schulbehörde, die Nutzung der Halle wird untersagt, das Experiment ist fürs Erste gescheitert.

 
       

März 1997

Sommerliga 1997 startet

Bundesregierung erklärt 1997 zum „Jahr der Rückführung bosnischer Kriegsflüchtlinge“, Unruhe unter den Bewohnern der Unterkünfte.

Rüdiger Heid initiiert das medienpädogisches Filmprojekt „Zurück nach Bosnien“ und beschließt gleichfalls, die Organisation einer Sommerliga von März bis Juli übernehmen und zu steuern. Das städtische Sportamt erklärt seine Unterstützung und stellt jeden einen Platz auf der Bezirkssportanlage Siegenburgerstrasse im Stadtteil Sendling-Westpark zur Verfügung.

 
       
       
       
       

Juli 1997

Finale der ersten Sommerliga 1997

 

 
       

Juli 1997

Filmaufnahmen vom Finale

 

 
       

Aug. 1997

Reise nach Bosnien des Filmteams

 

 
       

Herbst 1997

Erste Winterliga in Planung, ab jetzt Projektstatus

 

 
       

Nov. 1997

Erster Spieltag Winterliga 97/98 in der Halle

 

 
       

Febr. 1998

Finale Winterliga

 

 
       

März 1998

Erstaufführung des Films „Zurück nach Bosnien“ in Bamberg

 

 
       

 

 

 

Weichenstellungen 1998 

 

April 1998

Anfrage von Peter Linden zur WM 98

Juni 1998

WM-Aktion unter dem Motto „Bunt Kickt Gut“

Juli 1998

„Bunt Kickt Gut“ wird Projektname für die Liga

Aug. 1998

Projekt unter dem Dach der IG

Okt. 1998

Ausschreibung Winterliga 98/99

 

 

 

 

 

 


 

 

 


 

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